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5 Fragen zu deiner Migräne: Sara

Johannes Windolph
Johannes Windolph

Johannes ist Fotograf, visueller Denker und Teil des Marketing-Teams bei M-sense. Selbst von Migräne betroffen, sucht er abseits gängiger Klischees nach neuen Perspektiven und spannende Geschichten rund um den Kopfschmerz.

Wer unter Migräne oder Spannungskopfschmerzen leidet, wird meistens selbst zum Experten dafür. Deshalb stellen wir jeden Monat eine M-sense Nutzerin oder einen Nutzer vor und stellen jeweils fünf Fragen. 

Hier erzählt uns Sara von ihrer Migräne.
Wenn du auch mal 5 Fragen zu deiner Migräne oder deinen Kopfschmerzen beantworten willst, schreibe einen Kommentar oder schicke uns eine Mail an kontakt@m-sense.de.


Name: Sara

Tätigkeit: Schülerin

Kopfschmerzart: Migräne mit wechselnden Symptomen

Häufigkeit der Attacken: 1-6 Attacken im Monat



Wie wirkt sich deine Migräne auf deinen Alltag aus?

Gerade jetzt kurz vor dem Abitur zeigt es sich, dass die Migräne alles schwerer macht.
Die Klausuren, die ich mit Migräne schreiben muss, sind deutlich schlechter, was mich sehr stört, weil ich nicht die Möglichkeit habe einfach über drei Wochen pro Jahr im Bett zu bleiben und zu schlafen bis es besser ist. Tatsächlich ist das wohl auch für meine Familie und andere Personen eine Belastung, weil ich mit Migräne kaum Kraft für irgendetwas habe und vor allem wegen des Erbrechens und der Panik keine besonders angenehme Begleitung bei jeglichen Aktivitäten bin.


Was ist der blödeste Kommentar, den du bisher bekommen hast?

Stell dich nicht so an!


Wann hast du deine erste Migräne oder Kopfschmerz-Attacke gehabt und wie hat sich das angefühlt?

Tatsächlich habe ich Migräne seitdem ich mich erinnern kann. Meine Eltern vermuten als Auslöser einen Impfschaden. Da aber vor allem meine Mutter ein Gegner der Schulmedizin ist, sollte man diese Theorie nicht als bewiesen betrachten.

Als ich noch nicht in der Schule war, hat das "Kopfweh" bis zu drei Tage angehalten und anfangs war ich noch nicht in der Lage zu spüren, wann ich mich übergeben muss – das wurde immerhin deutlich besser. Trotzdem ist jede Attacke von ihrer Art immer die erste, da die Symptome jedes mal ein bisschen anders sind. Am unangenehmsten war die erste Migräne mit Aura, bei der ich im Zug saß und langsam mein komplettes linkes Sichtfeld angefangen hat zu flimmern, bis ich zum Schluss nur noch am äußersten rechten Rand etwas scharf sehen konnte. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich nicht mehr so panisch war und verstanden habe, dass es "nur" eine Aura ist.


Kannst du deiner Migräne oder deinen Kopfschmerzen auch etwas Positives abgewinnen?

Inzwischen merke ich bis zu 5 Minuten vorher, wann ich mich übergebe, was in praktisch jeder Lebenslage von Vorteil sein kann. :)


Was sind deine persönlichen Auslöser? Wie gehst du mit ihnen um?

Zu wenig Wasser, zu wenig oder schlechter Schlaf aber hauptsächlich Stress. Das Problem dabei ist, dass ich wirklich sehr gut darin bin, mir Sorgen zu machen und mich sogar von meinem zukünftigen Stress stressen lasse. Der einzige Ausweg ist es, sich jeden Tag eine gewisse Zeit zu nehmen, in der ich versuche, meine Gedanken zu ordnen. Es hilft auch, dass ich mir Notizen über eigentlich alles mache, damit ich die Gedanken nicht "mit mir rum tragen muss".