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5 Fragen zu deiner Migräne: Johannes

Diana Hagenberg
Diana Hagenberg

Diana ist Head of Marketing für M-sense. Sie spinnt Ideen, fährt Kampagnen, analysiert wie es läuft und tummelt sich bei Facebook, Twitter und Instagram.

Migräne ist bei jeder Person unterschiedlich und oft vergehen Jahre bis die richtige Diagnose oder eine passgenaue Therapie für die Kopfschmerz-Erkrankung gefunden sind. Deshalb befragen wir jeden Monat eine M-sense Nutzerin oder einen Nutzer stellen jeweils fünf Fragen. Diesmal erzählt Johannes von seiner Migräne.


Name: Johannes
Kopfschmerzart: Migräne
Häufigkeit der Attacken: 1-2 mal im Monat

Wann hattest du deine erste Migräne-Attacke und wie hat sich das angefühlt? 

Mein erste Migräne-Attacke hatte ich mit 13 oder 14 Jahren. Es war ein heißer Sommertag und ich bekam plötzlich eine Aura. Mein visuelle Wahrnehmung veränderte sich schlagartig. Das periphere Sehen war nahezu nicht mehr vorhanden und ich konnte Dinge nicht mehr scharf fokussieren. Einige Minuten später kamen ein pulsierender Kopfschmerz und Übelkeit hinzu. Zu Anfang dachte ich noch, ich hätte einen Sonnenstich, denn der fühlte sich ähnlich an. Die Attacken traten ab diesem Zeitpunkt allerdings alle paar Wochen auf und mir wurde klar, dass es sich hier um eine Migräne handelt. Meine Großmutter litt ebenfalls an Migräne, die sich nicht selten über drei Tage hinzog. Sie hielt sich in dieser Zeit in einem abgedunkelten Raum auf und ertrug keine lauten Geräusche. Möglicherweise habe ich das Krankheitsbild von ihr geerbt.

Kannst du deiner Krankheit auch etwas Positives abgewinnen?

Die Krankheit macht mir bewusst, dass ich meinem Körper die vorausgegangenen Tage und Wochen vor einem Migräneanfall viel zugemutet habe. Oft war die Stressbelastung höher als normal, ich war emotional angespannt, habe weniger geschlafen oder zu unregelmäßigen Zeiten gegessen. Für mich immer ein Warnschuss, wieder mehr auf mich und meinen Körper aufzupassen.

Was ist der blödeste Kommentar, den du bisher zu deiner Krankheit bekommen hast?

„Und? Was machen deine Kopfschmerzen?“

Was tust du, damit deine Schmerzen verschwinden?

Bei einer Migräne-Attacke helfen mir ausreichend Ruhe und Schlaf am besten. Meist ist die Migräne dann nach sechs bis sieben Stunden vorüber. Paracetamol, Aspirin, Ibuprofen oder Pfefferminzöl helfen mir leider nicht und haben in der Vergangenheit zudem noch die Übelkeit verstärkt.

Wie würdest du einem Kind erklären, wie dir geht, wenn eine Attacke dich überfällt?

Stell dir vor, du guckst durch ein Kaleidoskop. Eines mit ganz vielen Glasperlen darin, die sich hin und her bewegen und hell schimmern. Du siehst plötzlich viel weniger, Muster flimmern vor deinen Augen herum und alles ist merkwürdig unscharf. Etwas später fühlst du dich dann ganz schlapp und dein Kopf tut weh. Nachdem du ein paar Stunden geschlafen hast, ist meist alles wieder gut.

Was sind deine persönlichen Auslöser? 

Stress, wenig Schlaf und Alkohol habe ich in den letzten Jahren als mögliche Auslöser eingrenzen können. Oft reicht schon ein Glas Weißwein am Abend und ich stehe am nächsten Morgen mit Migräne auf.