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Kopfschmerzen und Migräne wirksam behandeln – mit M-sense Active

Nimm aktiv Einfluss auf deine Kopfschmerzen

Stefka Lysk
Stefka Lysk

Stefka ist Psychologin und gestaltet bei M-Sense die Entwicklung des Therapieteils mit. Sie behandelt Patienten ambulant psychotherapeutisch und hat einen Lehrauftrag für Entspannungsverfahren und Arzt-Patienten-Kommunikation an der Charité.

Jeder Dritte hat mindestens einmal pro Monat Spannungskopfschmerzen, zwölf Prozent der Deutschen leiden an Migräne. Viele Betroffene fühlen sich den schmerzhaften Attacken hilflos ausgeliefert und wissen oft nicht, dass es neben Medikamenten auch andere – sehr effektive – Behandlungsmethoden gibt.

Mit unserer Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense wollen wir dazu beitragen, die eigene Krankheit besser zu verstehen und individuell wirksame Behandlungsmethoden zu finden.


Verhaltenstherapeutische Methoden helfen gegen Kopfschmerzen

Dazu setzen wir auf eine Mischung aus verschiedenen verhaltenstherapeutischen Methoden, die vorbeugend oder im Akutfall helfen. Klinische Studien haben gezeigt, dass solche Methoden – regelmäßig anwendet – die Häufigkeit und Intensität der Attacken durchschnittlich um 40% reduzieren können. Die Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerzen zielt generell auf zwei unterschiedliche Aspekte ab: Vorbeugung und Akut-Hilfe.

Vorbeugende Therapiemethoden dienen dazu, individuelle Auslöser zu erkennen und zu vermeiden, den eigenen Lebenswandel zu reflektieren. Auch können bestimmte Übungen ganz gezielt helfen, die allgemeine Attackenanfälligkeit zu reduzieren. Bei akuten Kopfschmerzen haben sich neben Schmerzmitteln auch nicht-medikamentöse Methoden bewährt.

Mit M-sense Active bieten wir sowohl im Bereich der Prophylaxe als auch für die Akut-Hilfe eine fundierte Therapiebegleitung an. Aktuell gibt es M-sense Active zum Early Bird-Preis mit bis zu 28% Rabatt

M-sense Active zum Early Bird-Preis

M-sense Active kann über einen In-App-Kauf hinzugebucht werden. Der Kauf ist kein Abo, verlängert sich nicht automatisch und muss nicht gekündigt werden.


Werde dein eigener Kopfschmerz-Experte

Leider ist es für Migräne- und Kopfschmerzbetroffene oft nicht leicht, Zugang zu fundiertem Fachwissen zu bekommen. Den meisten Ärzten fehlt die Zeit, ihre Patienten genau und individuell aufzuklären, Kopfschmerz-Experten sind rar gesät und gerade im ländlichen Raum schwer zu finden.

Dabei ist es enorm wichtig, die eigene Kopfschmerzerkrankung zu verstehen, um Attacken gezielt vorzubeugen und zu behandeln. So individuell wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Auslöser und Schmerzen.

Deshalb bieten wir mit M-sense Active ein breites Spektrum an verständlich aufbereitetem Fachwissen in Chatform an. Alles, was man rund um Ursachen, Auslöser, Verlauf und Therapiemöglichkeiten von Kopfschmerzerkrankungen wissen muss.

In diese kurzen, gut verständlichen Wissenslektionen beziehen wir individuelle Informationen aus dem Kopfschmerztagebuch der App mit ein. Sehen wir z.B. dass jemand viel Stress hat, bekommt er gezielte Informationen zu den Auswirkungen von Stress auf seine Schmerzen.

M-sense Active Wissen


Unser Ziel ist es, Menschen mit Migräne und Kopfschmerzen zum Experten für ihre eigene Gesundheit zu machen.

Auch das regelmäßige Führen des Kopfschmerztagebuchs in der App stellt einen wichtigen Baustein für die Behandlung dar. Aus verhaltensmedizinischer Sicht fördert diese Form der Selbstbeobachtung nämlich das Bewusstsein für den eigenen Lebensstil und gibt Anstöße zur Verhaltensänderung.


Beuge Attacken mit wirksamen Entspannungsübungen vor

Ein weiterer wichtiger Baustein bei der Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen sind aktive vorbeugende Therapieansätze, wie Bewegungs- oder Entspannungsübungen.

Diese Methoden zielen auf die Reduktion der Anfallsbereitschaft ab. Für M-sense Active haben wir bewährte Entspannungsübungen mobil verfügbar gemacht. Dazu gehören Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training und Atem-Meditation.

Zahlreiche Studien zeigen, dass die regelmäßige Anwendung solcher Entspannungstechniken langfristig die Anzahl der Attacken deutlich reduzieren kann. Zusätzlich werden Schulter- und Nackenverspannungen verbessert und Bluthochdruck gesenkt. Und natürlich fühlt man sich insgesamt auch gelassener und entspannter!

M-sense Active Entspannung

Neben der Entspannungstherapie spielt regelmäßiger Ausdauersport eine große Rolle bei der Prophylaxe von Kopfschmerzerkrankungen. Deshalb arbeiten wir auch an einem Sportprogramm, das ebenfalls bald in M-sense Active zu finden sein wird.


Hilfe bei akuten Kopfschmerzen

So sehr wir es uns auch wünschen, Attacken lassen sich leider trotzdem nicht immer vermeiden. Aber niemand muss Kopfschmerzen einfach hinnehmen und ertragen. Ganz im Gegenteil: Das Abwarten und Aushalten stellt einen wesentlichen Risikofaktor für die Verschlimmerung und Chronifizierung der Kopfschmerzen dar. 

Daher ist es wichtig, jeder Kopfschmerzattacke aktiv zu begegnen und gezielt Maßnahmen auszuwählen. Sowohl bei Migräneattacken, als auch bei Spannungskopfschmerzen können dabei, neben der medikamentösen Therapie, auch alternative Therapien zum Einsatz kommen.

M-sense Active Akut-Hilfe
Gute Erfolge zeigen sich bei akuten Schmerzen zum Beispiel mit sogenannten Imaginationsübungen. Anhand der eigenen Vorstellungskraft wird der Schmerz verdrängt oder moduliert. Man kann sich z.B. in Gedanken an einen schönen Ort begeben, die Schmerzen abfließen lassen, oder wie ein Wissenschaftler den Schmerz untersuchen und schließlich verkleinern. Das kann erstmal etwas ungewohnt klingen, zeigt aber oft verblüffende Erfolge!

Darüber hinaus bieten wir – speziell für Spannungskopfschmerzen – physiotherapeutische Anleitungen für Dehnungs- und Massageübungen an. Diese Übungseinheiten lockern die Muskulatur, fördern die Durchblutung und wirken sich so positiv auf die Kopfschmerzen aus.

Nimm aktiv Einfluss auf deine Kopfschmerzen und hol dir M-sense Active noch heute!




Auszug aus den medizinischen Leitlinien zur Wirksamkeit von Entspannungsverfahren und Kognitiver Verhaltenstherapie bei Migräne & Kopfschmerzen:
Entspannungsverfahren 

Durch Entspannungsverfahren soll das allgemeine Aktivierungsniveau reduziert werden. Hintergrund ist, dass neben einer allgemeinen entspannenden Wirkung auch eine zentrale Dämpfung der Informationsverarbeitung erreicht werden soll (451). Entspannung bewirkt jedoch nicht nur eine Verminderung von Hypervigilanz und Aufmerksamkeit. Durch Entspannung werden auch Angstzustände reduziert, was wiederum die Schmerztoleranz erhöht und zumindest den subjektiven Schmerzbericht reduziert. Den Entspannungsverfahren wird häufig eine präventive Funktion zur Verhinderung von Schmerzen zugesprochen; Patienten berichten jedoch auch über abortive Eigenschaften der Entspannung im akuten Schmerzzustand. Das Verfahren der progressiven Muskelrelaxation (PMR) besteht in einer schrittweisen An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen. Es ist darauf zu achten, dass regelmäßig und nicht etwa nur schmerzkontingent geübt wird und dass ein Transfer in den Alltag erfolgt. Hypnose scheint in ihrer Wirkung mit anderen Entspannungsverfahren vergleichbar zu sein (452). Empfehlungen [ Die Biofeedbacktherapie weist in der Prophylaxe der Migräne eine hohe Effektivität auf und kann als Alternative zur medikamentösen Prophylaxe eingesetzt werden. [ Zur Behandlung der akuten Attacke eignet sich das Vasokonstriktionstraining. Empfehlung [ Entspannungsverfahren werden zur Prophylaxe der Migräne empfohlen. Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne – Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie © DGN 2018 | Seite 51 Unter den Entspannungsverfahren ist die PMR für Ungeübte dem autogenen Training überlegen, weil sich Erfolge schneller einstellen und somit die Motivation hoch bleibt. Es gibt bislang wenige Studien, die explizit den Einsatz von PMR bei Migräne untersuchen. Trautmann und Kröner-Herwig setzten unter anderem PMR zur Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern ein (444). Sie fanden signifikante Effekte, die sich bei der Follow-up-Erhebung noch weiter steigerten. Allerdings wurde hier nicht zwischen verschiedenen Kopfschmerzarten differenziert, was die Aussagekraft einschränkt. Ähnlich wie Biofeedback (s.o.) erreichen Entspannungsverfahren (meist PMR) im Mittel eine Reduktion der Migränehäufigkeit um 35–45 % (453, 454) und liegen damit in dem Bereich, der für Propranolol angegeben wird. Die Therapieverfahren werden in der Migränebehandlung sowohl schmerzspezifisch (z.B. bei der PMR) als auch schmerzunspezifisch angewandt. Neben der klinischen Wirksamkeit kann auch eine Änderung der kortikalen Aufmerksamkeitszuwendung bei der Messung der kontingenten negativen Variation (contingent negative variation, CNV) nachgewiesen werden. Die zuvor erhöhte CNV normalisiert sich bei regelmäßiger Anwendung der PMR bei Migränepatienten (455).


Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) umfasst kognitiv-behaviorale Behandlungsstrategien, die im Wesentlichen die Selbstwirksamkeit und die Kontrollüberzeugungen des Patienten verbessern sollen (456). Verhaltenstherapeutische Strategien versorgen den Patienten mit Techniken zur Analyse und Verbesserung des eigenen Umgangs mit Stressereignissen und können Erwartungshaltungen verändern (457). KVT-Verfahren liegen für Migränepatienten in gut ausgearbeiteten standardisierten Programmen vor und lassen sich ökonomisch sowohl als Einzel- als auch als Gruppentherapie mit gleicher Wirksamkeit durchführen (434, 439). Die KVT umfasst im Wesentlichen folgende Bausteine: Psychoedukation, Verbesserung der Selbstwahrnehmung, Modifikation schmerzbezogener Kognitionen, Modifikation sozialer Beeinträchtigung, Modifikation migränespezifischer dysfunktionaler Lebensstile (ausführliche Beschreibung der Behandlungsmodule bei Fritsche et al. (458)). Verbesserungen bleiben bis zu 5 Jahre erhalten. Angaben zur differenziellen Wirksamkeit einzelner verhaltenstherapeutischer Verfahren – insbesondere der KVT – sind Tab. 6 zu entnehmen.