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Wir starten eine Studie zur Wirksamkeit von M-sense mit der Charité Berlin!

Annika Reinhold
Annika Reinhold

Annika hat Medizinische Neurowissenschaften studiert, und möchte jetzt lernen, wie man Wissen am besten kommunizieren kann. Bei M-sense bloggt sie, hilft fleißig bei Marketingkampagnen und allem, was so ansteht.

Du kennst das: Du hast Migräne, gehst zum Arzt und bekommst verschiedenste Anweisungen. Nach dem Gespräch versuchst du, die besprochene Therapie bestmöglich umzusetzen und begegnest dabei leider allerlei Hürden, Unsicherheiten und offenen Fragen: Setze ich die Anweisungen richtig um? Was soll ich eigentlich genau beobachten? Ist die besprochene Therapie die richtige für mich? Wie messe ich meine Erfolge? Noch dazu gibt es oft zu wenig Ärzte und noch weniger Kopfschmerzexperten, sodass die Zeiträume zwischen zwei Arztbesuchen häufig lang und schwer zu überbrücken sind.

In einer großen Studie zusammen mit der Charité Berlin und über 1200 Migränepatient*innen wollen wir erforschen, wie sich die Versorgungsqualität von Betroffenen verbessern lässt und dabei so vielen wie möglich zur Seite stehen.

Im Kampf gegen die Migräne kann es schnell passieren, dass du dich allein gelassen fühlst. Bis zum nächsten Arzttermin vergehen oft viele Wochen und in der Zwischenzeit ist es schwer, einen Überblick über deine Medikamente zu behalten, alle wichtigen Anweisungen umzusetzen und dabei auch nicht die Entspannungsübungen zu vergessen. Darüber hinaus gibt es oft nicht genug Kopfschmerzexperten: Vor allem im ländlichen Raum, aber auch in großen Städten wie Berlin gibt es häufig Versorgungsengpässe. Viele Betroffene wünschen sich daher mehr Unterstützung und die Möglichkeit, aktiv in ihre eigene Therapie mit einbezogen zu sein.

Wir von M-sense untersuchen nun mit der Charité Berlin, den Kopfschmerzzentren in Halle und Rostock und den Krankenkassen AOK Nordost, IKK gesund plus, BKK VBU und BIG die Effektivität einer neuen Versorgungsform. Wie die funktionieren könnte, ist schnell erklärt:

„Mit 'Smartgem' wollen wir die Wirksamkeit einer ortsunabhängigen, effektiven und auch zeitsparenden Therapieform bei Migräne untersuchen. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und die Chronifizierung der Erkrankung zu verhindern“, sagt Projektleiter Dr. Lars Neeb von der Klinik für Neurologie am Campus Charité Mitte.

Mit einer Kombination aus M-sense als Smartphone-App, einem Patientenforum mit Expertenchats und einem Telekonsil zwischen den Behandelnden, soll besonders die Versorgung zwischen den Arztbesuchen verbessert werden. Zusätzlich zu Medikamenten können diese nicht-medikamentösen Behandlungen eine große Rolle spielen.

Als ortsunabhängige Therapieform auf deinem Smartphone bietet dir die zertifizierte Medizin-App M-sense Zugang zu validem Expertenwissen. Die App begleitet dich während und zwischen den Arztbesuchen und hilft dir dabei, am Ball zu bleiben, wenn es darum geht, etwas für deine Gesundheit zu tun. Darüber hinaus hilft die App auch deiner Ärztin oder deinem Arzt durch schnelle Einblicke in den Krankheitsverlauf.

Zusätzlich dazu wird in der Studie ein Webinterface getestet, über das Patient*innen und Ärzt*innen sich austauschen können. Je besser die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen dir und deiner Ärztin oder deinem Arzt funktioniert, desto effektiver könnt ihr gemeinsam etwas gegen deine Migräne und deine Kopfschmerzen unternehmen.

Wie eine Smartphone-App wie M-sense und verschiedene Online-Tools die jetzigen Versorgungsprobleme überbrücken können, und darüber hinaus als Therapie wirken, soll mit Hilfe der dreijährigen Studie zu Smartphone-gestützter Migränetherapie SMARTGEM jetzt herausgefunden werden.

Bei SMARTGEM mitmachen können Betroffene aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die an mehr als 5 Tagen im Monat eine Migräne-Attacke haben. Alle Probanden sollen M-sense regelmäßig benutzen, aber nur die Hälfte erhält Zugang zu den erweiterten Funktionen mit M-sense Active. Die anderen 600 Patient*innen nutzen vor allem das intelligente Kopfschmerztagebuch, um die positiven Effekte zu vergleichen und bekommen am Ende der Studie M-sense Active. Auch das kann bereits einen großen Effekt haben, da es den Betroffenen hilft nachzuvollziehen, was ihre Symptome auslöst oder verschlimmert, wie sich ihre Lebensweise auswirkt und mit welchen kleinen Stellschrauben sie große Effekte bewirken können.

Das Therapiemodul M-sense Active soll helfen, Migräne und Kopfschmerzen zu reduzieren – sowohl vorbeugend als auch akut. Zusätzlich zu den individuellen Wissenslektionen gibt es dort nicht-medikamentöse Therapieangebote, wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training oder Atem-Meditation.

“Diese Entspannungsmethoden werden auch erfolgreich in der traditionellen Schmerztherapie eingesetzt. Diverse klinische Studien haben erwiesen, dass dadurch die Häufigkeit und Intensität der Schmerzen im Durchschnitt um 35 - 45 % reduziert werden. Wir hoffen durch die Smartphoneunterstützung der Behandlung diese Ergebnisse noch zu verbessern.” erklärt Dr. rer. nat. Dahlem, Kopfschmerzexperte und Mitgründer von M-sense.

Zusätzlich dazu können alle Studienteilnehmer*innen ein Trainings- und Bewegungsmodul kennen lernen und ausprobieren.

Sollte diese große, kontrollierte Studie zeigen können, dass die neue Versorgungsform und Therapie mit einer Smartphone-App wie M-sense erfolgreich ist, kann SMARTGEM Modell für die zukünftige Versorgung von Migräne-Patient*innen bundesweit sein.

Du nutzt unsere Kopfschmerz- und Migräne-App M-sense noch nicht und hast Lust an der Studie teilzunehmen? Dann melde dich hier:

Email: smartgem@charite.de
Telefon: 030 450 560 887