Zucker, Kopfschmerzen & Migräne

Neue Studien legen nahe, dass Zucker Kopfschmerzen & Migräne begünstigen können. Besonders starke Blutzuckerschwankungen stehen im Verdacht Migräneattacken auszulösen.

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Miriam Jansen

Miriam musste wegen chronischer Migräne ihren Beruf aufgeben - und wurde in dieser Zeit zur Migräne-Expertin. Die Migräne hat ihr zu einem radikalen Lebenswandel verholfen: Sie lebt nun als digitale Nomadin in ihrem Bus und arbeitet als Texterin & im Sommer als Schäferin auf einer Alp.

Migräne ist eine schwerwiegende, neurologische Erkrankung des Gehirns, die genetisch bedingt und vererbbar sein kann. Betroffene leiden unter teilweise tagelangen hämmernden Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Geräusch- und Lichtempfindlichkeit und müssen sich häufig in einen dunklen Raum zurückziehen. Eine erzwungene Auszeit sozusagen.

Neuere Studien legen nahe, dass der Zuckerstoffwechsel eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Migräne-Attacken spielt (Siva et al. 2018, Yilmaz et al. 2011, Bernecker et al. 2011, Gruber et al. 2010). Es wurden Zusammenhänge zwischen Insulinresistenz, hohen Blutzucker- und Insulinspiegeln und Migräne festgestellt. Besonders stark schwankende Blutzuckerreaktionen nach dem Essen können auf mehreren Ebenen Migräneanfälle fördern. Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich eine komplett neue Herangehensweise für die vorbeugende Migränetherapie:

„Maßnahmen, die eine Stabilisierung des Energiestoffwechsels als Ziel haben, sollten daher primär als Therapie im Mittelpunkt stehen.“

(Del Moro et al. 2022)

Auch erste wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass eine niedrig-glykämische Ernährung, die den Blutzucker eher niedrig und stabil hält, eine effektive Migräneprophylaxe sein kann (Bongiovanni et al. 2021, Evcili et al. 2018, Razeghi et al. 2019). Unsere digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) sinCephalea-Migräneprophylaxe möchte dir bei dieser Form der nicht-medikamentösen Migränevorbeugung helfen. Wie, erfährst du etwas weiter unten.

Löst zu viel oder zu wenig Zucker Kopfschmerzen & Migräne aus?

Tatsächlich sind die potentiellen Blutzucker-bedingten Einflussfaktoren auf Migräne relativ komplex. Starke Blutzuckerschwankungen mit sehr hohen und sehr niedrigen Blutzuckerspiegeln wirken höchstwahrscheinlich auf drei unterschiedlichen Ebenen Migräne-fördernd:

1. Unterzuckerung: Energiedefizit im Gehirn kann Migräneanfälle auslösen

Nach bestimmten Lebensmitteln und Mahlzeiten kann es zu einem besonders starken Anstieg des Blutzuckers kommen. Infolgedessen schüttet die Bauchspeicheldrüse eine große Menge Insulin aus, um den Zucker (Glukose) in die Zellen zu schleusen. Durch die großen Mengen Insulin im Blut kann es im Anschluss zu einer reaktiven Unterzuckerung, d.h. zu einem Blutzuckerabfall kommen. Bei einigen Lebensmitteln oder Mahlzeiten kann der Blutzucker sogar unter das Niveau vor dem Essen fallen (Petersen & Schulman 2018).

Was ist Insulin & Insulinresistenz?

Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das blutzuckersenkend wirkt, indem es den über die Nahrung aufgenommenen Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Körperzellen schleust, wo er zur Energiegewinnung benötigt wird. Sind alle Körperzellen ausreichend versorgt, wird die Glukose erst als Depotzucker (Glykogen) in Leber und Muskeln und anschließend in Form von Fett im Fettgewebe gespeichert und kann bei Bedarf z.B. bei sportlicher Betätigung wieder abgerufen werden. Die Gehirnzellen können Glukose übrigens unabhängig vom Insulin aufnehmen (Petersen & Shulman 2018).

Bei einer Insulinresistenz reagieren die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin (sie sind resistent geworden), d.h. sie nehmen weniger Glukose aus dem Blut auf. Folge: Der Blutzucker bleibt hoch und die Bauchspeicheldrüse schüttet vermehrt Insulin aus, um den Blutzucker zu regulieren. Insulinresistenz geht also mit hohen Blutzucker- und Insulinwerten einher (Petersen & Shulman 2018).

Diese reaktive Unterzuckerung kann zu einem Glukose- bzw. Energiedefizit im Gehirn führen, welches eine Migräneattacke auslösen kann (Evcili et al. 2018, Göbel & Riedel 2004, Del Moro et al. 2022). Die Attacke wirkt in dem Moment wie ein Schutzmechanismus des Gehirns, welcher den Körper in einen Energiesparmodus zwingt und Rückzug und Ruhe einfordert (Finsterer & Frank 2019, Lelleck et al. 2022). Wie hoch der Blutzucker steigt und anschließend fällt, ist abhängig von mehreren Faktoren und kann individuell ganz unterschiedlich sein.

Heißhunger auf Schokolade, Cola & Co. als Warnsignal für einen bevorstehenden Migräneanfall

Migräne-Betroffene kennen daher auch das Phänomen, dass sie vor einem Anfall Heißhunger auf Süßes oder Hochkalorisches verspüren. Eine Zeitlang stand deshalb sogar Schokolade im Verdacht, Migräne auszulösen.

Doch neuere Forschungen konnten zeigen, dass wahrscheinlich nicht die Schokolade an sich den Schmerz auslöst, sondern dass dieser Heißhunger eher sowas wie ein Warnsignal für einen bevorstehenden Migräneanfall ist. Der Körper verlangt als letzte, verzweifelte Schutzreaktion vor dem Energiedefizit im Gehirn nach Energie in Form von Einfachzucker (Nowaczewska et al. 2020). Auch in unserer Studie zur Wirksamkeit von sinCephalea (Lelleck et al. 2022) konnten wir nachweisen, dass sich Migräne-Betroffene ungefähr 24h vor einer Attacke in einem niedrigeren Blutzuckerbereich befinden.

2. Hohe Blutzucker- bzw. Insulinspiegel können Entzündungsprozesse im Körper fördern

Bei einem Migräneanfall weiten sich die Blutgefäße im Gehirn, Entzündungsprozesse werden in Gang gesetzt und bilden Stoffe, die einen Schmerzreiz auslösen können. Ab einem gewissen Schwellenwert kann sich der Schmerzreiz als Migräneattacke äußern (Burstein et al. 2015, Moskowitz et al. 1993). Durch die erweiterten Blutgefäße im Gehirn ist die Verschlimmerung des Schmerzes bei Bewegung ein typisches Migränesymptom, dass du sicherlich kennst. Durch Aktivität wird mehr Blut durch den Körper und durch die schmerzende Hirnregion gepumpt. Dein Kopf scheint zu explodieren.

Wichtig ist für dich zu wissen, dass es sich bei der Migräneattacke um entzündliche Prozesse im Gehirn handelt. Und stark schwankende Blutzuckerreaktionen nach dem Essen können nachweislich auf komplexe Weise entzündliche Prozesse im Körper fördern (Edvinsson et al. 2019).

3. Niedriger Blutzuckerspiegel stimuliert CGRP und kann Migräneattacken begünstigen

Ein niedriger Blutzuckerspiegel stimuliert zudem das Neuropeptid CGRP (Calcitonin gene-related peptide). CGRP hemmt die Energieversorgung des Gehirns und ist somit wesentlich an der Entstehung eines Energiedefizits und somit von Migräneattacken beteiligt. Ein stabiler Blutzuckerspiegel hemmt hingegen die CGRP-Produktion (Martins-Oliveira et al. 2021).

Diese Wirkweise machen sich übrigens auch einige, eigens für Migräne entwickelten Medikamente zu Nutze. Die CGRP-Injektionen (auch allgemein als monoklonale Antikörper oder Migräne Spritze bekannt) und das neue Migränemedikament „Gepant“ hemmen CGRP und werden so als Migräneprophylaxe wirksam. Sie werden jedoch hauptsächlich bei Patient*innen mit chronischer Migräne eingesetzt. (Diener et al. 2020)

Zucker & Kopfschmerzen: Ein niedrig-stabiler Blutzucker als effektive Migräneprophylaxe

Starke Blutzuckerschwankungen können also auf verschiedenen Ebenen einen Einfluss auf deine Migräneattacken haben. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass eine niedrig-glykämische Ernährung eine effektive Migräneprophylaxe sein kann. Sie hält deinen Blutzucker eher niedrig und stabil und sorgt somit dafür, dass dein Gehirn durchgängig und regelmäßig mit Energie versorgt wird und keine großen Blutzucker- und Insulinspitzen auftreten (Razeghi et al. 2019, Evcili et al. 2018).

Niedrigere Blutzucker- und Insulinwerte können aber noch weitere positive Effekte auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden haben. Sie sorgen dafür, dass

  • Du nach einer Mahlzeit länger satt und zufrieden bist,
  • Du keine Heißhungerattacken entwickelst und
  • ein gesunder Fettabbau gewährleistet wird (UGB e.V. 2022)

Wie vermeide ich starke Blutzuckerschwankungen?

Natürlich gibt es ein paar wertvolle, generell geltende Tipps, um Blutzuckerschwankungen zu vermeiden: Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme (alle 3 bis 4 Stunden) (Soares et al. 2018), das Vermeiden von einfachen Kohlenhydraten wie sie in Weißbrot oder Süßigkeiten zu finden sind und das Bevorzugen von komplexen, langkettigen Kohlenhydraten, wie sie etwa in Vollkornprodukten, Naturreis, Linsen und Gemüse und in gewissem Maße auch in Obst zu finden sind.

Doch tatsächlich reagiert der Blutzuckerspiegel bei jedem von uns ganz unterschiedlich auf gewisse Lebensmittel und Mahlzeiten. Und herauszufinden, wie dein Blutzucker auf welche Lebensmittel reagiert, ist das Ziel unserer DiGA sinCephalea-Migräneprophylaxe, welche es nun auf Rezept gibt.

Wie funktioniert die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) sinCephalea?

Testphase: Analyse deiner Blutzuckerreaktion

In der 2-wöchigen Testphase wird mittels eines leicht anzubringenden Sensors auf der Haut deine Blutzuckerkonzentration im Gewebe gemessen. In dieser Zeit führst du ein in-App Ernährungstagebuch und kannst neben deinen normalen Mahlzeiten von uns extra entwickelte Testmahlzeiten auswählen, in deinen Tagesablauf einplanen und ausprobieren. Durch den Sensor kannst du direkt sehen, wie dein Blutzucker auf bestimmte Lebensmittel und bestimmte Lebensmittelkombinationen reagiert. Je mehr Testmahlzeiten du einplanst, umso genauer fallen die anschließenden, individuell auf dich zugeschnittenen Ernährungsempfehlungen aus.
Damit wir die Sensordaten richtig deuten können, kannst du in der App auch weitere Daten eintragen, die den Blutzucker beeinflussen: Aktivitäten, Befinden, Medikamente und Schlaf.

Wie funktioniert der Sensor?

Früher mussten Diabetiker:innen sich für jede Blutzuckermessung mit einer Nadel in die Fingerkuppe stechen und einen Tropfen Blut auf einen Teststreifen geben. Das ist heutzutage glücklicherweise nicht mehr notwendig, denn unsere Fingerkuppen sind extrem schmerzempfindlich.

Heute gibt es moderne Sensoren, die einmal angebracht, kontinuierlich den Gewebeblutzucker messen und somit sogar einen Verlauf sichtbar werden lassen. Der Sensor wird mit einem Applikator auf die Haut des Oberarms geklebt. Dabei wird ein kleiner Sensorfaden in das Unterhautfettgewebe gebracht, mit dem der Gewebeblutzucker gemessen wird. Aber keine Sorge: dieser Vorgang ist schmerzfrei. Ich habe gar nichts gespürt und man kann mit dem Sensor ganz normal Duschen, Sport machen und sogar in die Sauna gehen. Und dass man damit die Blutzuckerreaktion direkt nach einer Mahlzeit messen und ablesen kann, ist unfassbar spannend.

Personalisierte Empfehlung für eine niedrig-glykämische Ernährung

In der 4. Woche erhältst du einen ausführlichen Bericht mit den Ergebnissen der Testmahlzeiten und einer ausführlichen Analyse deines Ernährungstagebuchs. Du findest in dem Bericht folgende Informationen:

  • Mahlzeiten-Ranking: Welche Mahlzeiten haben niedrige Blutzuckerwerte bei dir hervorgerufen und welche eher hohe?
  • Beilagen-Ranking: Welche Beilagen haben die niedrigsten Blutzuckerantworten hervorgerufen und welche eher Blutzuckerspitzen?
  • Was für ein Blutzucker-Typ bist du? Welche Lebensmittel und Lebensmittelkombinationen rufen die besten Blutzuckerantworten bei dir hervor?
  • Ausführliche Ernährungsanalyse mit Nährstoff-Bericht: Welche Nährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine oder Fette) und welche Kombinationen rufen bei dir welche Blutzuckerreaktion hervor? Wie sind deine Mahlzeiten bezüglich der Nährstoffe zusammengestellt und wo kannst du noch an den Stellschrauben drehen?

Ich habe zum Beispiel durch die DiGA sinCephalea herausgefunden, dass mein Blutzucker nach dem Verzehr von Kartoffeln in abstruse Höhen schießt und Nudeln jedoch einen relativen stabilen Blutzucker bei mir hervorrufen. Mein Beilagen-Ranking war daher genau andersherum als ich es gedacht und wie ich mich vor der Testphase ernährt habe.

Interessant fand ich auch, dass ich u.a. der Kaffeetyp bin und ein Kaffee zum Frühstück meine Blutzuckerantwort deutlich verbessert oder, dass ich mein Müsli mit mehr Fett in Form von Joghurt, Saaten oder Nüssen anreichern sollte, um den Blutzucker stabil zu halten und somit morgens länger satt bleibe. Häufig hatte ich nämlich nach meinem Müsli bereits nach 2 Stunden wieder Hunger.

Migräneprophylaxe durch personalisierte Ernährung

Um Migräneattacken zu reduzieren, kannst du also im Anschluss an die Testphase die Lebensmittel, die für eine unerwünschte hohe glykämische Reaktion (hohe Blutzuckerantwort) verantwortlich sind, reduzieren und deine Mahlzeiten so kombinieren, dass dein Blutzucker eher niedrig und stabil bleibt.

Weitere Funktionen der App auf Rezept sinCephalea

Neben einer ausführlichen Migräneanamnese mittels Fragebögen bietet dir die Migräneapp sinCephalea die Möglichkeit im Ernährungstagebuch Trinkmenge, Schlaf, Bewegung und Befinden zu dokumentieren. Natürlich beinhaltet die App auch ein Kopfschmerz- und Migränetagebuch, indem du die Schmerzintensität, Attackendauer und -symptome sowie eingenommene Medikamente festhalten kannst.

All diese Eingaben stellt dir die App in einem Arztbericht, dem sogenannten Migränereport, zusammengefasst zur Verfügung. Somit hast du selber einen guten Überblick und etwas für deinen nächsten Arztbesuch in der Hand.

sinCephalea enthält darüber hinaus interessante Wissenslektionen über alle Themen rund um Migräne (wie z.B. bekannte Auslöser, alternative sowie medikamentöse Therapiemöglichkeiten) sowie einen kostenfreien Support für all deine Fragen.

Hauptfunktionen der Migräneapp sinCephalea im Überblick

  • Umfassende Migräneanamnese mittels Fragebögen
  • Ermittlung der personalisierten niedrig-glykämischen Ernährung
  • Ernährungstagebuch inkl. Erfassung von Trinkmenge, Schlaf, Bewegung und Befinden
  • Kopfschmerz- und Migränetagebuch mit Medikamentenerfassung
  • Kontinuierliche Begleitung mittels Wissenslektionen
  • Kostenfreier Support
  • Arztbericht/Migränereport

Fazit

In neueren Studien wurde ein Zusammenhang zwischen unserem Zuckerstoffwechsel und dem Auftreten von Migräneattacken diskutiert. Besonders starke Blutzuckerschwankungen mit besonders hohen und niedrigen Blutzucker- und Insulinwerten stehen im Verdacht Migräneanfälle zu begünstigen. In ersten Studien wurde belegt, dass eine niedrig-glykämische und somit blutzuckerstabilisierende Ernährung eine wirksame Migräneprophylaxe sein kann.

Die App auf Rezept und digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) sinCephalea ermittelt für dich, welche Lebensmittel deinen Blutzucker niedrig-stabil halten. Somit kannst du effektiv Migräneattacken verhindern – ganz ohne Nebenwirkungen und Risiken. Das Gute ist: Ein stabiler Blutzucker hilft dir nicht nur in der Vorbeugung von Migräneattacken sondern fördert deine Gesundheit allgemein!

Quellen

Bernecker C. et al. (2011): Oxidative stress is associated with migraine and migraine-related metabolic risk in females. In: European Journal of Neurology, 18(10), S.1233-9.

Bongiovanni, D. et al. (2021): Effectiveness of Ketogenic Diet in Treatment of Patients with Refractory Chronic Migraine. In: Neurol Sci, doi:10.1007/s10072-021-05078-5.

Burstein, R. et al. (2015): Migraine: multiple processes, complex pathophysiology. In: Journal of Neuroscience 29,35(17), S. 6619-29. doi: 10.1523/JNEUROSCI.0373-15.2015.

Del Moro, L. et al. (2022): Migraine, Brain Glucose Metabolism and the „Neuroenergetic“ Hypothesis: A Scoping Review. In: Journal of Pain, 23(8), S. 1294-1317. doi: 10.1016/j.jpain.2022.02.006.

Diener, H.-C. et al. (2020): Prophylaxe episodischer und chronischer Migräne mit CGRP(Rezeptor)-Antikörpern. In: Fo Neurol. Psychiatr., 22, S. 28-39.

Edvinsson, L. et al. (2019): Does inflammation have a role in migraine? In: Nature Reviews Neurology 15, S. 483-490.

Evcili G. et al. (2018): Early and long period follow-up results of low glycemic index diet for migraine prophylaxis. In: Agri.30(1), S. 8-11. doi: 10.5505/agri.2017.62443.

Finsterer, J. & Frank, M. (2019): Low-Glycemic-Index Diet Relieving Migraine but Inducing Muscle Cramps. In: Journal Neuroscience Rural Pract., 10, S. 552-554.

Göbel, H. & Riedel, M. (2004): Kann die Ernährung bei Migräne eigentlich auch zur Therapie werden? In: Iss dich gesund. 04/19. S.13-17.

https://schmerzklinik.de/wp-content/uploads/2020/02/iss-dich-gesund-ernaehrung-bei-migraene-2020-idg0419_expertentalk.pdf (letzter Zugriff: 09.12.2022)

Gruber, H.-J. et al. (2010): Hyperinsulinaemia in Migraineurs Is Associated with Nitric Oxide Stress. In: Cephalalgia 30 (5), S. 593–98. https://doi.org/10.1111/j.1468-2982.2009.02012.x.

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Nowaczewska, M. et al. (2020): To Eat or Not to Eat: A Review of the Relationship between Chocolate and Migraines. In: Nutrients, 26;12(3), S. 608. doi: 10.3390/nu12030608.

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Verband für unabhängige Gesundheitsberatung e.V. (UGB e.V.) (2022): Glykämischer Index: Revolution oder Sturm im Wasserglas? In: https://www.ugb.de/ (letzter Zugriff: 01.12.2022)

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