Hole dir die sinCephalea App gegen Migräne

Was ist chronische Migräne?

Man unterscheidet zwischen episodischer und chronischer Migräne. Doch ab wann ist eine Migräne-Erkrankung chronisch und wie kann man chronische Migräne vorbeugen und behandeln?

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Migräneprophylaxe mit der sinCephalea App

Chronische Migräne ist eine schwere neurologische Erkrankung, die sich durch regelmäßige und häufige Migräneattacken äußert. Sie entwickelt sich typischerweise nach einer langsamen Zunahme der Kopfschmerzhäufigkeit über Monate bis Jahre1. Eine Migräne ist laut der internationalen Kopfschmerzgesellschaft chronisch wenn Betroffene in einem Zeitraum von drei Monaten oder länger an mindestens 15 Tagen im Monat Kopfschmerzen haben. Davon müssen mindestens acht Tage Migräne (mit oder ohne Aura) sein. Weiterhin muss vorab eine episodische Migräne (unter 15 Tage im Monat) vorgelegen haben sowie andere zugrundeliegende Erkrankungen ausgeschlossen worden sein2.

Wie man sich vorstellen kann, bedeutet das für die Betroffenen eine extreme Belastung, da sie mindestens an jedem zweiten Tag unter starken Beschwerden leiden. Es äußert sich ja nicht nur in extrem starken Kopfschmerzen, sondern in weiteren, schwer zu behandelnden Migräne Symptomen. Somit ist der Alltag kaum noch zu bewältigen – und wenn dann nur unter Medikamenten-Einfluss.

Chronische Migräne-Betroffene leiden zudem unter dem Dilemma, dass man nur an maximal 10 von 30 Tagen Schmerzmedikamente oder spezielle Migräne-Medikamente zu sich nehmen sollte (10/20-Regel), da es sonst zu einem Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (kurz: MÜK) kommen kann3.

Häufigkeit von chronischer Migräne

Migräne ist die dritthäufigste Erkrankung weltweit: 10-15% der Bevölkerung ist betroffen4. Zwischen 0,2 bis 2% der Weltbevölkerung (definitionsabhängig) leidet sogar an einer chronischen Migräne 1. Dabei sind Frauen vier Mal häufiger von chronischer Migräne betroffen als Männer 5.

Trotz der wachsenden Zahl der Betroffenen gilt Migräne als unterdiagnostiziert und oft unzureichend behandelt, was die eh schon hohe Belastung der Betroffenen weiterhin verstärkt. Eine frühzeitige Diagnose und eine angemessene Behandlung können jedoch zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität führen6.

Chronische Migräne: Symptome

Die Symptome eines chronischen Migräne-Anfalls sind denen des episodischen Migräne-Anfalls ähnlich. Sie können sich jedoch von Person zu Person unterscheiden und in ihrer Ausprägung stark variieren. Klassische Migräne Symptome sind7:

  • Anfallsartige, pulsierende, meist halbseitige Kopfschmerzen
  • Übelkeit bis hin zu Erbrechen
  • Licht- und/oder Geräuschempfindlichkeit
  • Schwindel, extreme Abgeschlagenheit, Brainfog, Wortfindungsstörungen, Sprachstörungen
  • Bei einer Migräne mit Aura geht der Attacke eine Begleiterscheinung, die sogenannte Aura voraus, die sich durch Sehstörungen, Taubheitsgefühlen oder andere neurologische Wahrnehmungsstörungen äußern kann

Chronische Migräne-Betroffene berichten zusätzlich von einer erhöhten Attackenfrequenz und einem höheren Schmerzlevel, genereller Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden und einer verstärkten Überempfindlichkeit gegenüber visuellen, auditiven und olfaktorischen Reizen (und somit den auslösenden Faktoren). Die Angst vor dem nächsten Anfall und den damit einhergehenden, eventuell unkontrollierbaren Schmerzen, die mangelnde Fähigkeit am sozialen Leben teilzunehmen sowie die damit einhergehende enorme Belastung haben ihre Folgen: bei 80 Prozent der Betroffenen kommt es zu Begleiterkrankungen wie Migräne Depressionen oder Angststörungen6.

Diagnostik: das Führen eines Kopfschmerztagebuchs

Diagnostiziert wird chronische aber auch episodische Migräne am besten durch eine klare Beschreibung der Symptome. Ob die diagnostischen Kriterien einer Migräne bei dir erfüllt werden, können Ärzt:innen oder Neurolog:innen am besten mithilfe eines Kopfschmerztagebuchs wie z.B. das der App auf Rezept sinCephalea Migräneprophylaxe herausfinden. Daher ist es wichtig, dass du entweder handschriftlich oder per App ein Kopfschmerztagebuch führst und es zu deinem Arztbesuch mitbringst.

Nimmst du beispielsweise einen Kopfschmerzeintrag in der Migräne-App sinCephalea vor, werden kurz und knapp die dazugehörigen Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit oder eine Aura als Begleiterscheinung abgefragt. Auch die genaue Dokumentation der eingenommenen Medikamente ist wichtig, denn diese können die Entstehung einer chronischen Migräne begünstigen (siehe weiter unten). All diese Daten werden im Arztreport festgehalten, der ausgedruckt oder per Mail an behandelnde Ärzt:innen weitergeleitet werden kann. Diese Informationen können helfen, die oft knappe Zeit bei den Arztterminen effizient zu nutzen.

Darüber hinaus können allgemeine, neurologische Untersuchungen, bildgebende Verfahren wie EEG (Elektroenzephalogramm), MRT (Magnetresonanztomografie) oder CT (Computertomografie) sowie Besuche bei Augen- und Zahnärzt:innen, Orthopäd:innen usw. helfen, andere Erkrankungen auszuschließen.

Chronische Migräne: Ursachen

Mögliche Gründe für die Chronifizierung einer episodischen Migräne können der Übergebrauch von Schmerzmitteln und Triptanen (bei 2/3 der Betroffenen2), aber auch eine nicht oder nicht ausreichend behandelte Migräne sein. Daher stehen Migräne-Betroffene häufig vor einem Dilemma: Nehmen sie zu wenig Medikamente, können sich die Schmerzen über das Schmerzgedächtnis chronifizieren. Nehmen sie zu häufig Akutmedikamente kann sich ein Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MÜK) entwickeln.

Die Gefahr eines Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes, auch medikamenteninduzierter Kopfschmerz genannt, besteht dann, wenn Schmerzmittel an mehr als 10 bzw. 15 Tagen im Monat in mehr als drei aufeinanderfolgenden Monaten eingenommen werden.

Zwei Wirkstoffgruppen werden dabei unterschieden: Im Fall von Ergotaminen, Triptanen, Opioiden und Mischpräparaten gelten bereits 10 Einnahme-Tage pro Monat (über drei Monate hinweg) als Übergebrauch. Für Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol oder Ibuprofen liegt diese Schwelle erst bei 15 Tagen. Denn erstere tendieren eher zum Auslösen eines MÜK als letztere 3.

Weitere Risikofaktoren für die Ausbildung einer chronischen Migräne sind2:

  • Hormonelle Veränderungen (besonders bei Frauen)
  • Eine genetische Veranlagung
  • Andere Erkrankungen wie Schlafapnoe, generelle Schlafstörungen, Depressionen oder Angststörungen können das Risiko für chronische Migräne erhöhen
  • Umweltfaktoren wie lang anhaltender Stress, grelles Licht, laute Geräusche und Wetteränderungen können Migräne auslösen oder verschlimmern
  • ausgeprägtes Übergewicht
  • multiple Schädel-Hirntraumen
  • traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit

Die genauen Ursachen für die Entwicklung einer chronischen Migräne können von Person zu Person ganz unterschiedlich sein. Daher ist eine individuelle Diagnose und Behandlung notwendig.

Dabei spielen natürlich auch die möglichen Ursachen und Mechanismen der Entwicklung einer episodischen Migräne eine Rolle. Neben einer genetischen Veranlagung werden eine Reizverarbeitungsstörung, eine Durchblutungsstörung, neurogene Entzündungen mit einer erhöhten Nervenaktivität sowie ein Energiedefizit diskutiert.

In mehreren Studien wurde ein Zusammenhang zwischen erhöhten Blutzucker und Migräne festgestellt8–12, was darauf hindeutet, dass ein zentralnervöser Energiemangel im Gehirn (aufgrund kurzfristig unzureichender Versorgung mit Glukose) eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Migräneanfällen spielt. In Studien wurde nachgewiesen, dass starke Blutzuckerschwankungen Migräneattacken begünstigen und dass eine niedrig-glykämische Ernährung, die den Blutzucker eher niedrig-stabil hält, eine effektive Migräneprophylaxe ist13–15. Da sich mit dieser Theorie sowohl Migräne Symptome als auch Migränehäufigkeiten reduzieren lassen, gilt sie aktuell als revolutionär und bietet eine ganz neue Therapiemethode: Die Migräne-App von sinCephalea.

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Was kann man gegen chronische Migräne tun?

Es ist wichtig, dass Migräne-Betroffene regelmäßig zu behandelnden Ärzt:innen gehen und ihre Migränetherapie gut im Blick haben, um eine Chronifizierung zu vermeiden. Generell unterscheidet man bei der Behandlung von Migräne zwischen der Behandlung eines akuten Anfalls und prophylaktischen Therapiemaßnahmen. Dazu gehören auch Lebensstiländerungen wie Stressbewältigung, genügend Schlaf und Ernährung.

Akutbehandlung

Laut aktueller Leitlinie (DGN, DMKG16) sind in der medikamentösen Behandlung eines Anfalls folgende Migräne Medikamente wirksam:

  • Antiemetika zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen; können auch zur Vorbereitung des Magens eine halbe Stunde vor der Einnahme der Analgetika oder Triptane verwendet werden, da die Beweglichkeit des Magens bei Migräne eingeschränkt sein kann
  • Analgetika wie Acetylsalicylsäure und nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) und die Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein sind bei der Behandlung der Migräne wirksam. Leichtere und mittelstarke Migräneattacken sollten zunächst mit diesen Substanzen behandelt werden. Sie wirken auch bei einem Teil der Patient:innen mit schweren Migräneattacken.
  • Triptane: sind die Substanzen mit der besten Wirksamkeit bei akuten Migräneattacken. Sie sollten bei Migräneattacken, die nicht auf Analgetika, Kombinationen von Analgetika mit Koffein oder auf NSAR ansprechen, eingesetzt werden.

Weitere Infos dazu findest du in unserem Artikel über die medikamentöse Behandlung eines akuten Migräneanfalls sowie in dem zu nicht-medikamentösen Maßnahmen. Dazu zählen beispielsweise die externe transkutane Stimulation des Nervus trigeminus sowie das zu erlernende Biofeedback-Verfahren (Vasokonstriktionstraining).

Prophylaktische Behandlung

Neben den nicht-medikamentösen Prophylaxen gibt es auch eine Reihe von medikamentösen Ansätzen, die die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Attacken reduzieren können. Bei der Behandlung von Migräne wird in der Regel eine Kombination beider Ansätze eingesetzt:

Nicht-medikamentöse Migräneprophylaxe

Ganz besonders wichtig bei der nicht-medikamentösen Vorbeugung von Migräne ist ein geregeltes Leben denn plötzliche Veränderungen im Tagesrhythmus, im Blutzuckerspiegel, im Schlafrhythmus oder An- und Entspannung, können einen Anfall begünstigen.

Es kann also helfen, einen gleichbleibenden Schlafrhythmus einzuhalten, den morgendlichen Kaffee nicht plötzlich wegzulassen, Stress zu reduzieren, ein Kopfschmerztagebuch zu führen, regelmäßig zu Essen und genügend zu Trinken, und eine niedrig-glykämische Ernährung einzuführen.

Es gibt auch noch eine Reihe von psychologischen Ansätzen, die in der Migräne-Prophylaxe angewendet werden. Darunter fallen Selbstbeobachtung, Selbstmanagement, kognitive Verhaltenstherapie (die oben genannten Lebensstilveränderungen), psychologische Schmerztherapie, Entspannungsverfahren, Achtsamkeit oder Biofeedback. Außerdem sollte man in anfallsfreien Zeiten seine Ausdauer stärken und einen geeigneten Sport bei Migräne finden, den man gerne ausübt17.

Ein neuer effektiver Ansatz in der Migräneprophylaxe ist eine personalisierte niedrig-glykämische Ernährung. Diese Ernährungsform hält den Blutzucker niedrig-stabil und reduziert so Migräneattacken8,14,15 (Näheres im Artikel Migräne Blutzucker). Denn in Studien wurde gezeigt, dass starke Blutzuckerschwankungen Migräneattacken begünstigen, indem sie unter anderem zu einem Energiedefizit im Gehirn führen18.

Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) sinCephalea Migräneprophylaxe möchte dir helfen, eine blutzuckerstabilisierende Ernährung in deinen Alltag zu integrieren. Sie ermittelt für dich, welche Mahlzeiten deinen Blutzucker eher niedrig-stabil halten. Mit individuell auf dich angepassten Ernährungsempfehlungen, die ganz einfach umzusetzen sind, hast du die Möglichkeit Migräneattacken zu reduzieren. Dabei wird nicht nur die Anzahl der Attacken reduziert, sondern auch die Dauer und Intensität der einzelnen Attacken. Das schafft sinCephalea auf natürliche Weise – ganz ohne Nebenwirkungen und Risiken!

Du kannst dir die App auf Rezept von Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen in deren Praxis oder bequem von zuhause aus per Videosprechstunde verschreiben lassen. Deine Krankenkasse übernimmt die Kosten für sinCephalea.

Medikamentöse Migräneprophylaxe

Empfohlen wird eine medikamentöse vorbeugende Behandlung, wenn du an mehr als 10 Tagen im Monat Schmerz- oder Migränemedikamente einnehmen musst, oder diese nur schlecht bis gar nicht wirken. Eine Prophylaxe kann auch dann sinnvoll sein, wenn deine Lebensqualität durch die Migräne so stark eingeschränkt ist, dass du durch die Anfälle häufig krankgeschrieben wirst oder deinen sonstigen Tätigkeiten nicht mehr nachgehen kannst.

In der medikamentösen Therapie stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung16:

  • Betablocker wie Propranolol und Metoprolol
  • der Kalziumantagonist Flunarizin
  • Antikonvulsiva/Antiepileptika Valproinsäure und Topiramat
  • Antidepressiva wie Amitriptylin
  • Onabotulinumtoxin A (Botox-Spritzen)
  • monoklonale CGRP-Antikörper wie Eptinezumab, Fremanezumab, Galcanezumab und Erenumab (die sogenannte Migräne-Spritze)

Bei der Suche nach den geeigneten Medikamenten wird dir dein behandelnder Arzt oder deine Ärztin helfen. Dabei ist es wichtig, dass eventuelle Komorbiditäten bei Migräne berücksichtigt und evtl. mitbehandelt werden. Leidest du beispielsweise neben der Migräne-Erkrankung an Depressionen, macht das Einsetzen eines Antidepressivums Sinn. Bedenke, dass die Wirksamkeit der Medikamente erst nach circa 3 Monaten beurteilt werden kann.

Ist chronische Migräne heilbar?

Migräne gilt zwar als nicht heilbar, aber dennoch dürfen Migräne-Betroffene optimistisch sein, denn es gibt diverse Möglichkeiten die Anfallshäufigkeit und -intensivität zu reduzieren. Darüber hinaus kommen aktuell immer mehr innovative Behandlungsmöglichkeiten wie die sogenannte Migräne-Spritze (CGRP-Antikörper), Ditane, Gepants oder der Ansatz der niedrig-glykämischen Ernährung (Blutzucker Migräne) auf den Markt.

Fazit

Chronische Migräne ist eine behindernde neurologische Erkrankung, die circa 2 % der Allgemeinbevölkerung betrifft1. Patient:innen mit chronischer Migräne haben an mindestens 15 Tagen im Monat Kopfschmerzen, wobei diese an mindestens acht Tagen im Monat die diagnostischen Kriterien für Migräne erfüllen sollten. Chronische Migräne bedeutet für die Betroffenen eine enorme Belastung durch die typischen, stark behindernden Migräne Symptome. Ein normaler Alltag ist für die meisten Betroffenen nicht mehr möglich.

In der Behandlung unterscheidet man sowohl im Akutfall als auch prophylaktisch diverse nicht-medikamentöse von medikamentösen Verfahren. Am wirksamsten hat sich eine Kombination aus mehreren Verfahren (multimodaler Ansatz) erwiesen. Ein neuer, effektiver Ansatz ist auch die Einführung einer niedrig-glykämischen Ernährung mittels der Migräne-App auf Rezept sinCephalea. So können effektiv Migränetage abnehmen und sowohl der Schweregrad der Erkrankung, als auch das Risiko einer Chronifizierung der Migräne reduziert werden.

Quellen

  1. Schwedt, T. J. Chronic migraine. BMJ 348, g1416 (2014).
  2. Chronische Migräne: Vorgehen und Empfehlungen – dmkg.de. https://www.dmkg.de/kopfschmerz-erkrankungen/stellungnahmen/chronische-migraene-vorgehen-und-empfehlungen.
  3. Online_Broschuere_Medikamentenuebergebrauch – dmkg.de. https://www.dmkg.de/patienten/antworten-auf-die-wichtigsten-fragen-rund-um-den-kopfschmerz-onlinebroschuere/online_broschuere_medikamentenuebergebra.
  4. GBD 2016 Disease and Injury Incidence and Prevalence Collaborators. Global, regional, and national incidence, prevalence, and years lived with disability for 328 diseases and injuries for 195 countries, 1990-2016: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2016. Lancet 390, 1211–1259 (2017).
  5. Kopfschmerzarten – dmkg.de. https://www.dmkg.de/patienten/medikamente.
  6. Chronic Migraine: An Update on Physiology, Imaging, and the Mechanism of Action of Two Available Pharmacologic Therapies – Aurora – 2017 – Headache: The Journal of Head and Face Pain – Wiley Online Library. https://headachejournal.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/head.12999.
  7. Pescador Ruschel, M. A. & De Jesus, O. Migraine Headache. in StatPearls (StatPearls Publishing, 2022).
  8. Del Moro, L., Rota, E., Pirovano, E. & Rainero, I. Migraine, Brain Glucose Metabolism and the “Neuroenergetic” Hypothesis: A Scoping Review. The Journal of Pain 23, 1294–1317 (2022).
  9. Bernecker, C. et al. Oxidative stress is associated with migraine and migraine-related metabolic risk in females. Eur J Neurol 18, 1233–1239 (2011).
  10. Gruber, H.-J. et al. Hyperinsulinaemia in migraineurs is associated with nitric oxide stress. Cephalalgia 30, 593–598 (2010).
  11. Siva, Z. O. et al. Determinants of glucose metabolism and the role of NPY in the progression of insulin resistance in chronic migraine. Cephalalgia 38, 1773–1781 (2018).
  12. Yilmaz, N. et al. Impaired oxidative balance and association of blood glucose, insulin and HOMA-IR index in migraine. Biochem Med (Zagreb) 21, 145–151 (2011).
  13. Bongiovanni, D. et al. Effectiveness of ketogenic diet in treatment of patients with refractory chronic migraine. Neurol Sci 42, 3865–3870 (2021).
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  15. Razeghi Jahromi, S. et al. Association of diet and headache. J Headache Pain 20, 106 (2019).
  16. Diener, H. C., Förderreuther, S., Kropp, P., & das Redaktionskomitee. S1-Leitlinie: Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne. DGNeurologie 6, 202–222 (2023).
  17. Diener, H.-C., Gaul, C. & Kropp, P. Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne: Entwicklungsstufe: S1. Nervenheilkunde 37, 689–715 (2018).
  18. Vécsei, L., Szok, D., Nyári, A. & Tajti, J. Treating status migrainosus in the emergency setting: what is the best strategy? Expert Opin Pharmacother 19, 1523–1531 (2018).

Über den/die Autor:in

Foto des Autors

Miriam Jansen

Miriam musste wegen chronischer Migräne ihren Beruf aufgeben - und wurde in dieser Zeit zur Migräne-Expertin. Die Migräne hat ihr zu einem radikalen Lebenswandel verholfen: Sie lebt nun als digitale Nomadin in ihrem Bus und arbeitet als Texterin & als Schäferin auf einer Alp.
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